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Zustand der wassergebundenen Straßen macht auch der Gemeinde Malente zu schaffen

Presseinformation

Presseinformation 58/2023

Frost, Schnee und Feuchtigkeit bereiten auch in dieser Wintersaison dem Bauhof der Gemeinde Malente bei der Unterhaltung der zahlreichen wassergebundenen Straßen und Wege, landläufig auch Sandstraßen genannt, starke Probleme. Insgesamt sind rund 39 km wassergebundene Straßen zu unterhalten.

Ortskundige wissen um den wiederkehrenden schlechten Zustand der Sandstraßen, der das Fahren im Schritttempo erfordert. Zusätzlich sollen nun Warnschilder zu einer den Straßenverhältnissen angepassten Fahrweise führen. Die temporäre Beschilderung der Gefahrstellen wurde bis zum 31. März 2024 angeordnet und betrifft 27 der am stärksten betroffenen Sandstraßen im Gemeindegebiet. Dazu zählen unter anderem die Voßstraße und die Ferdinand-Harms-Straße sowie Auf dem Kamp im Ortsteil Benz.

Die von Schlaglöchern durchsetzten Sandstraßen können erst mit dem Wegehobel bearbeitet werden, wenn das Füllgut sich mit dem Untergrund verbinden und verdichtet werden kann. Wird ein Schlagloch mit frischem Schotter aufgefüllt, ohne den Untergrund durchlässiger zu machen, so staut sich weiterhin Sickerwasser und der Materialabtrag erfolgt in kürzester Zeit. Es entsteht nicht nur ein neues Schlagloch an derselben Stelle, das abgetragene Material führt zudem zur Versandung der Entwässerungseinrichtung. Priorisiert nach Verkehrsbedeutung erfolgt die Ausbesserung der Straßenschäden daher, sobald Frost und Nässe dieser nicht mehr entgegenstehen.

Bürgermeister Godow bittet um Verständnis für die witterungsbedingten Einschränkungen der Straßenunterhaltung und rät zur einer vorsichtigen Fahrweise.


gez.
H. Godow
Bürgermeister

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