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Vorlage - VO/20/2020/0423-01  

Betreff: Antrag der Fraktion SPD/Grüne - Stellenplanänderung - Schaffung neuer Planstellen
Status:öffentlich  
  Bezüglich:
VO/20/2020/0423
Federführend:Büroleitung   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss Vorberatung
15.06.2021 
Sitzung des Hauptausschusses zurückgezogen   
Gemeindevertretung Entscheidung
24.06.2021 
Sitzung der Gemeindevertretung zurückgezogen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag Fraktion SPD-Grüne  
Planstelle IT- Schule  
Planstelle Stabsstelle  
Planstelle Hauptamt  
Konzept_Schule  

Sachbericht

Die Fraktion SPD/Grüne beantragt mit Schreiben vom 23.11.2020 (Anlage), die von der Verwaltung in den Hauptausschuss eingebrachten Stellenplanänderungen/Schaffung von Planstellen erneut in das Verfahren einzubringen.

Der Hauptausschuss hatte in seiner Sitzung am 20.10.2020 die Stellenplanänderungen abgelehnt.

 

Begründet wird der Antrag wie folgt:

r die Planstelle - Stabsstelle Gemeindeentwicklung haben sich in der Zwischenzeit neue Entwicklungen ergeben und somit ist die Vorlage unter Beachtung dieser Entwicklungen neu zu beraten.

Die Planstellen zur Entlastung von Frau Schumacher und die Planstelle EDV/digitale Schule sind unserer Meinung nach - langfristig gesehen - wichtig und notwendig, so dass wir im Ausschuss über diese Vorlagen noch einmal beraten sollten.

 

Die finanziellen Auswirkungen können den jeweiligen Anlagen entnommen werden.

r 2020 sind aufgrund des zeitlichen Vorlaufs zum Stellenbesetzungsverfahren keine finanziellen Mittel einzuplanen.

 

Beschlussvorschlag:

a) Schaffung einer unbefristeten Planstelle in Vollzeit im Haupt- und Personalamt, EG 10

 

b) Schaffung einer unbefristeten Planstelle in Vollzeit im Haupt- und Personalamt-EDV Digitale Schule, EG 9c

 

c) Schaffung einer unbefristeten Planstelle in Teilzeit 19,5 Std./Woche, EG 8

 

Die Planstellen werden entsprechend im Stellenplan 2021 eingeplant.

 

Stellungnahme der Verwaltung:

 

Zu a)

Aufgrund diverser Teilzeitanträge im Haupt- und Personalamt und neuer Aufgaben, durch die Vorbereitung zur Einführung des Dokumentenmanagementsysteme, des OZGs und der E-Rechnung, mussten eine Anpassung in der Aufgabenverteilung vorgenommen werden, um die Aufgabenerledigung sicherzustellen. So wurde die Stabsstelle Verwaltungsentwicklung mit ihren Aufgaben in den Sachbereich 1 zurückgegliedert, weil, wie die Vergangenheit gezeigt hat, eine enge Abstimmung zur Entwicklung und Umsetzung der internen Verwaltungsprozesse erforderlich ist.

 

Da auch einige Arbeitszeitanteile in der gehobenen Sachbearbeitung durch die Stundenreduzierungen nicht abgedeckt sind, die Einführung der vorgenannten Digitalisierungsprozesse, sowie die Führung der anderen Sachbereiche durch neue Aufgaben, Anforderungen an der Umstrukturierung von Arbeitsprozessen und diverser Projekte eine intensive Führung der Büroleitung bedarf, ist eine Büroleitung unter gleichzeitige Leitung des Sachbereich Haupt- und Personalamtes mit Informationstechnik nicht möglich. Die Sachbereichsleitung sollte daher von der Position der Büroleitung wieder getrennt werden.

 

Mit der Rückkehr einer zurzeit beurlaubten Stelleninhaberin und weiterer Verlagerung von Aufgaben, könnten somit die in dem ursprünglichen genannten Antrag aufgeführten Aufgaben in der gehobenen Sachbearbeitung aufgefangen werden.

Allerdings haben die Gespräche, die mit der Weiterführung der Einführung des Dokumentenmanagementsystem sowie der E-Rechnung und der damit notwendigen Weiterführung der Digitalisierung der gesamten Verwaltung gezeigt, dass ein zukünftiger Schwerpunkt in der Umsetzung im Bereich der Bearbeitung des Posteinganges aufgrund des Einscannens der Post und der Zuweisung zum Bearbeitungsworkflow und der Betreuung des Systems liegen wird. Hierfür wird das Hauptamt eine zusätzlich Planstelle benötigen.

 

Aufgrund all dieser Faktoren bittet die Verwaltung, darum der neuen Planstelle grundsätzlich zuzustimmen, allerdings wird mit den Aufgabeninhalten zukünftig die Bewertung mit EG 8 ausreichend sein.

 

Zu b)

Im Rahmen des Förderantrages für Mittel aus dem DigitalPaktSchule wurde als erstes für die Schule an den Auewiesen ein Medienentwicklungsplan erstellt, der für den Antrag zwingende Voraussetzung ist. Hieraus ergeben sich u.a. auch die Ansprüche an die Sicherstellung des It-Netzes und der Endgeräte, sowie der fortlaufenden Weiterentwicklung der digitalen Schullandschaft. Hierfür sieht der Fördergeber den Schulträger in der Verantwortung. Der Support kann nicht von den Lehrkräften abgedeckt werden, wie es jetzt der Fall ist.
r die Bewilligung der Fördermittel ist die Entscheidung und Zuordnung des Supports und der Weiterentwicklung (extern oder intern) erforderlich. Anfragen an externe Unternehmen den Bedarf der Schulen, der Gemeinde und des Fördergebers an eine neue digitale Schullandschaft zu entwickeln und betreuen bleiben bislang ohne Erfolg.

 

Zu c)

 

Im Hinblick auf die Nachbesetzung der Stelle einer Mitarbeiterin der Stabsstelle und der komplexen Einarbeitung in das Netzwerk und der Förderakquise, wenn diese in den Ruhestand wechselt, ist die zeitweise personelle Verstärkung der Stabsstelle notwendig.


- Anlagen

- Antrag der Fraktion

- Vorlage Planstelle - Stabsstelle

- Vorlage Planstelle - Haupt- und Personalamt

- Vorlage Planstelle Hauptamt digitale Schule

- Aufbau IT-Struktur Schulen

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Antrag Fraktion SPD-Grüne (192 KB)      
Anlage 2 2 Planstelle IT- Schule (681 KB)      
Anlage 3 3 Planstelle Stabsstelle (451 KB)      
Anlage 4 4 Planstelle Hauptamt (524 KB)      
Anlage 5 5 Konzept_Schule (93 KB)      
Stammbaum:
VO/20/2020/0423   Antrag der Fraktion SPD/Grüne - Stellenplanänderung - Schaffung neuer Planstellen   Büroleitung   Antrag der Fraktion
VO/20/2020/0423-01   Antrag der Fraktion SPD/Grüne - Stellenplanänderung - Schaffung neuer Planstellen   Büroleitung   Antrag der Fraktion