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Auszug - Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 98 für das Gebiet südlich der Wohnbebauung an der 'Hinrich-Wrage-Straße', westlich der Bestandsbebauung des ehem. 'Kieler Stadtklosters', nördlich der landwirtschaftlichen Flächen an der 'Plöner Straße' sowie östlich der 'Plöner Straße' -Pflegeheim Plöner Straße- ; Hier: Vorstellung der Planung und Aufstellungsbeschluss  

Sitzung des Ausschusses für Bau-, Wege-, Umwelt- und Wirtschaftsförderungsangelegenheiten
TOP: Ö 9
Gremium: Ausschuss für Bau-, Wege-, Umwelt- und Wirtschaftsförderungsangelegenheiten Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 04.06.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 22:10 Anlass: Sitzung
Raum: Haus des Kurgastes - Kursaal
Ort: Bahnhofstraße 4a, 23714 Bad Malente-Gremsmühlen
VO/20/2020/0295 Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 98 für das Gebiet südlich der Wohnbebauung an der 'Hinrich-Wrage-Straße', westlich der Bestandsbebauung des ehem. 'Kieler Stadtklosters', nördlich der landwirtschaftlichen Flächen an der 'Plöner Straße' sowie östlich der 'Plöner Straße' -Pflegeheim Plöner Straße- ;
Hier: Vorstellung der Planung und Aufstellungsbeschluss
   
 
Status:öffentlich  
Federführend:Sachbereich 4 - Bauamt   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Hora von der KerVita Projektentwicklungsgesellschaft mbH stellt sich und die KerVita-Gruppe vor. Das Familienunternehmen aus Hamburg sei auf die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Senioren- und Pflegeeinrichtungen verschiedener Art spezialisiert. Das Projekt in Malente habe eine stattliche Größe, das behutsam, bedacht und gut abgestimmt bearbeitet werden müsse; er stellt es anhand einer Folie dar, die der Niederschrift als Anlage beigefügt ist. Die Bestandsgebäude befänden sich nicht im Eigentum der Kervita-Gruppe, werden in die Überplanung des gesamten Areals aber einbezogen, um einen von B-Plänen umgebenen unbeplanten Innenbereich zu vermeiden. Der Erwerb der Fläche für das Pflegeheim an der Plöner Straße stehe kurz vor dem Abschluss.

 

Die Gesamtentwicklung sei in zwei B-Plan-Verfahren geteilt, weil für die Pflegeheim-Planung keine F-Plan-Änderung erforderlich sei und diese daher schneller umgesetzt werden könne. Für die restlichen großen Flächen sei sowohl eine F-Plan-Änderung als auch ein B-Plan erforderlich.

 

rgermeisterin Rönck teilt auf Anfrage aus dem Ausschuss mit, dass in den Bestandsgebäuden seitens der Grundstückseigentümer die Schaffung von Wohnungen vorgesehen sei. Herr Hora ergänzt, dass Kervita dort keinen Umbau vorhandener Gebäude vornehmen möchte. Da auch Plätze für Demenzkranke vorgesehen seien, setze Kervita auf den Neubau von Gebäuden, um auf die Anforderungen an eine Einrichtung bestmöglich eingehen zu können. Die Umsetzung der weiteren Planungen für das Pflegezentrum sei Abhängig von der Verkaufsbereitschaft der Eigentümer.

 

Aus dem Ausschuss kommen Anregungen, im Verfahren besonderes Augenmerk auf die Zufahrt und den Baustellenverkehr von der Plöner Straße, die Anzahl der erforderlichen Stellplätze sowie das Löschwasser zu legen.

 

Nachdem keine weiteren Fragen vorliegen, lässt Ausschussvorsitzender Potz über Folgendes abstimmen:

 


Beschluss:

 

1. r das Gebiet südlich der Wohnbebauung an der Hinrich-Wrage-Straße, westlich der Bestandsbebauung des ehem. ´Kieler Stadtklosters´, nördlich der landwirtschaftlichen Flächen an der ´Plöner Straße´ sowie östlich der ´Plöner Straße´ wird der Bebauungsplan Nr. 98 mit der Bezeichnung „Pflegeheim Plöner Straße“ aufgestellt. Planungsziel ist im Wesentlichen die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines Pflegeheimes. Einzelheiten sind im Zusammenhang mit der weiteren Planung zu klären.

 

2. Der Aufstellungsbeschluss ist ortsüblich bekannt zu machen.

 

3. Die frühzeitige Unterrichtung der Behörden und sonstigen Träger der öffentlichen Belange und die Aufforderung zur Äerung auch im Hinblick auf den erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgt schriftlich.

 

4. Die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit mit der Erörterung über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung nach § 3 Abs. 1 Satz 1 BauGB erfolgt in Form einer 14-tägigen Auslegung des Planungskonzeptes. Der Termin wird öffentlich bekannt gemacht.

 

5. Mit dem Vorhabenträger wird ein städtebaulicher Vertrag gem. § 4b BauGB zur Übernahme der Planungskosten und Durchführung von Verfahrensschritten nach §§ 2a bis 4a BauGB geschlossen.

 

Abstimmungsergebnis:

Gesetzliche Zahl der Ausschussmitglieder: 9

davon anwesend: 9

Ja-Stimmen: 9

Nein-Stimmen: 0

Stimmenthaltungen: 0

 

Bemerkung:

Aufgrund des § 22 GO waren keine Ausschussmitglieder von der Beratung und Abstimmung ausgeschlossen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

JaJa-Stimmen:

9

Nein-Stimmen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage TOP 9-11 Planung-Übersicht (295 KB)