Diekseepromenade

Aktuelles

12.11.2020.

Die Gemeinden Malente und Bosau vertiefen ihre Zusammenarbeit

Presseinformation 38/2020

 

Schon einige Jahre währt die lockere Zusammenarbeit beider Gemeinden in Form von kleinen Unterstützungen, z. B. bei der Bewältigung von Aufgaben im Winterdienst.

Der bereits gut und fachlich breit aufgestellte Bauhof der Gemeinde Malente hat kürzlich sein Equipment durch Anschaffung eines Blow-Patchers für die Reparatur von Straßenschäden aufgestockt und sich dadurch weiter professionalisiert.

Schon bei Vorstellung des neuen Gerätes war schnell klar, dass dies nicht nur für Malenter Straßen allein ein Gewinn sein kann. Durch die bisherigen Verbindungen zur Gemeinde Bosau soll hier nun in Form eines Letter of Intent (LoI) die Zusammenarbeit gefestigt werden. Diesbezüglich besuchte Bürgermeister E. Rauch gemeinsam mit seiner Büroleiterin A. Hoffmann am Mittwoch, 11.11.2020, den Bauhof der Gemeinde Malente. In Empfang genommen wurden sie vom Leiter des Bauhofes, Herrn J.-H. Kube und dessen Stellvertreter, Herrn B. Roski, zusammen mit der Bürgermeisterin T. Rönck.

Bürgermeister Rauch hat nicht nur die Hilfe durch das Team des Blow-Patchers im Blick, sondern aufgrund der technischen Ausstattung des Bauhofes auch die Unterstützung im „grünen Bereich" wie z. B. Pflegearbeiten an Radwegen, Gräben oder Banketten.

Bürgermeisterin Rönck und Bürgermeister Rauch sehen den LoI, welcher gemeinsam unterzeichnet wurde, als einen ersten Schritt zu einer festen Zusammenarbeit an.Bürgermeister Rauch „freut sich auf die Zusammenarbeit und ist überzeugt, dass diese Kooperation für beide Seiten eine Win-win-Situation darstellt". Bürgermeisterin Rönck bestätigt dies und „weist auf den Trend zur Rekommunalisierung hin; Aufgaben extern zu vergeben, ist häufig gerade im Bereich der Leistungen des Bauhofes nicht zielführend. Nur ein eigener Bauhof ist schnell, flexibel und kann innerhalb kurzer Zeit auf alles reagieren. Dies ist gerade im touristischen Bereich wichtig, aber auch bei der Abarbeitung von Schäden usw. Und wenn es durch Kooperationen nicht nur möglich ist, einen Partner zu unterstützen, sondern auf der anderen Seite Einnahmen zu generieren und Mitarbeiter*innen und Maschinen/Technik optimal auszulasten, dann ist das ein Gewinn für alle."

Beide sind sich einig: Dies wird ein erfolgreiches und förderliches Projekt für beide Kommunen und sollte in naher Zukunft in eine feste Zusammenarbeit übergehen.

Nach einem lockeren Gespräch und der Unterschrift des LoI führte Herr Kube die Besucher noch über den Bauhof und erläuterte das Equipment sowie die fachlichen Qualifikationen der Mitarbeiter*innen. Abschließend fuhr er mit den Gästen an eine Stelle, an welchem der Blow-Patcher bereits zum Einsatz gekommen war, und begutachtete das Ergebnis mit ihnen. Bürgermeister Rauch wie auch seine Büroleitung Frau Hoffmann zeigten sich hiervon beeindruckt, besonders, da dies deutlich schneller, mit weniger Personal und mit weniger Material als in der früheren Machart erfolgte.

gez. Tanja Rönck
Bürgermeisterin

Herr Kube, BM Rönck, BM Rauch und Frau Hoffmann mit dem LoI auf dem Bauhof

 

  

Herr Kube beim Vorführen der Kehrmaschine